PRESSEMITTEILUNG

Liebe Freunde und Unterstützer,

wie vor einigen Tagen angekündigt, habe ich heute folgende Erklärung zu meiner Kandidatur an die Presse gegeben: 

PRESSEMITTEILUNG

Am Donnerstag, den 24. August 2017, hat meine Familie einen schweren Schicksalsschlag erlitten. Mein Mann Axel Bernstein, Vater unserer beiden Kinder, seit fast zwölf Jahren Abgeordneter des Landtages in Schleswig-Holstein, ist nach einem tragischen Unfall im Alter von nur 43 Jahren aus dem Leben gerissen worden. 

Insbesondere für unsere Kinder, für mich, die Familie und unsere Freunde war dieses Ereignis ein Schock, eine Tragödie, mit der wir nicht gerechnet haben. Worte können den Schmerz und die Trauer, die wir seither empfinden, nicht beschreiben. Aber auch weit über unser persönliches Umfeld hinaus hat die Nachricht von Axels Tod Bestürzung und Trauer ausgelöst. Wir haben in diesen Tagen viel Anteilnahme erfahren; von Menschen, die im politischen Leben stehen und auch von den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes, die ein hohes Maß an Mitgefühl zeigen für unseren Verlust. Dafür zu danken, ist mir ein tiefes persönliches Bedürfnis. 

Vor diesem Hintergrund gibt es natürlich auch Anfragen bezüglich der Zukunft meiner eigenen Kandidatur für den Deutschen Bundestag. Daher habe ich mich entschlossen, am heutigen Tag diese persönliche Erklärung abzugeben.

Nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen mit der Familie, mit engen Freunden und politischen Weggefährten habe ich mich dafür entschieden, meine Kandidatur für den Deutschen Bundestag aufrecht zu erhalten und meinen Kampf um das Direktmandat im Wahlkreis 006 (Plön-Neumünster und Segeberg-Nord) fortzusetzen. 

Axel und ich haben uns, seit wir uns kannten, gemeinsam in der Politik engagiert. Wir haben uns bewusst für das nicht immer leichte Leben entschieden, das ein politisches Mandat mit sich bringt. Beide haben wir dies aus einer festen politischen und moralischen Überzeugung heraus getan, ohne das Streben nach Ämtern und Mandaten in den Vordergrund zu stellen. 

In unseren gemeinsamen Jahren war Axel nicht nur mein Ehemann und der Vater unserer Kinder, sondern auch mein bester Freund und mein erster Gesprächspartner in politischen Fragen. Er hat meine Kandidatur für den Deutschen Bundestag ausdrücklich und aktiv unterstützt; dies in dem festen Wissen, dass ein solches Mandat auch mit Härten für das gemeinsame Leben verbunden sein würde. Wir haben diesen Weg mit allen Konsequenzen immer zusammen beschritten. 

Auch nach dem tragischen persönlichen Verlust, den wir erlitten haben, enden nicht meine politischen Auffassungen. Es ist nun an mir, mit der Unterstützung von Familie, Freunden und Weggefährten, diesen gemeinsam eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Nach meiner festen Überzeugung bin ich dies nicht nur meinen Kindern und mir selbst, sondern insbesondere den Menschen in meinem Wahlkreis und dem Andenken meines Mannes Axel schuldig. Dabei ist es natürlich von Bedeutung, dass ich künftig mehr als vorher auf meine Familie angewiesen sein werde, wenn es um die Betreuung meiner Kinder geht. Dies ist ein Schicksal, das ich mit zehntausenden alleinerziehenden Eltern in Deutschland teile. Viele Mütter und Väter müssen aus vielfältigen Gründen Arbeit und Privatleben allein koordinieren, ohne dabei familiäre Unterstützung zu haben. Auf diese kann ich mich bei meiner Familie in vollem Umfang verlassen. 

Ich baue daher auf den weiteren Rückhalt meiner Parteifreunde, der vielen freiwilligen Helfer und der entsprechenden Gremien der Christlich Demokratischen Union Deutschlands. Ebenso hoffe ich auf die Unterstützung der Wählerinnen und Wähler in meinem Wahlkreis am 24. September. Ich bitte um ihr Vertrauen, mich als direkt gewählte Abgeordnete in den 19. Deutschen Bundestag zu entsenden. 

Schließlich bitte ich um Ihr Verständnis, dass diese Tage der Trauer von dem Bedürfnis nach familiärer Nähe und von notwendigen organisatorischen Regelungen bestimmt waren. Das zog natürlich auch entsprechende Konsequenzen für bereits vereinbarte politische Termine im Wahlkreis nach sich. 

Meine Familie und ich danken allen, die mit uns fühlen, für Ihre Anteilnahme und besonders für den Respekt, den sie alle dem erfüllten, doch viel zu kurzen Leben meines Mannes Axel gezollt haben. 

Wahlstedt, 08. September 2017 

Melanie Bernstein

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Wahlkampftermine und andere

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Mit Gero Storjohann im Kanzleramt

Auch „Boostedter“ waren dabei!

Gero Storjohann mit der Besuchergruppe „1x Currywurst und zurück“ auf der Dachterrasse des Reichtages.

Kreis Segeberg – Berlin. Gemeinsam mit 53 Gästen aus seinem Wahlkreis besuchte der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU)  am Sonnabend, dem Tag der offenen Tür das Kanzleramt in Berlin. Im Park kam es zu einem Treffen mit Peter Altmaier. Es war so eine Art Gegenbesuch von Gero Storjohann beim Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts im Kabinett Merkel. Altmaier hatte sich mit dem Segeberger Abgeordneten bereits in Bad Segeberg, Bad Bramstedt und Ellerau auf Veranstaltungen getroffen.

Am  19. Tag der offenen Tür, konnten die Besucher beim „Date mit der Demokratie“ einen Blick hinter die Kulissen der Bundesregierung im Bundeskanzleramt, im Bundespresseamt und allen Bundesministerien werfen. Durch einen Bus –Shuttle-Service konnten vom Kanzleramt alle Ministerien erreicht werden.

Der Besuch des Kanzleramtes mit großem Programm war nur ein Schwerpunkt des Berlin-Bus Trips Kuppelbesichtigung unter dem Titel „1x Currywurst und zurück“ mit Vortrag über die Architektur, Parlamentsgeschichte des Reichstages und die Arbeit des Deutschen Bundestages und. Nach der original Berliner Riesencurrywurst mit Pommes Frites im BERLIN-Pavillon in Sichtweite vom Reichstagsgebäude hatten die Besucher die Wahl zwischen einem Gang durch das Brandenburger Tor mit Spaziergang unter den Linden  und  einem Kaffee im Hotel Adlon oder einen Besuch im  Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds und die Friedrichstraße mit der Galerie Lafayette und dem Checkpoint Charlie.

Wer im nächsten Jahr gern am Bustrip zum Tag der offenen Tür teilnehmen will, muss sich beeilen. Denn alle diesjährigen Reiseteilnehmer wollen wieder dabei sein.

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Dr. Axel Bernstein verstorben!

Plötzlich und völlig unerwartet verstarb am Donnerstagnachmittag der Landtagsabgeordnete Dr. Axel Bernstein im Alter von gerade mal 43 Jahren.

Fassungslos und tief bestürzt nehmen wir diese Nachricht zur Kenntnis.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau Melanie und seinen beiden Kindern.

 

Wir sind sehr, sehr traurig

CDU Boostedt

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Die CDU trauert um Axel Bernstein

Dr. Axel Bernstein MdL (+24. August 2017)

Der Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU Kreisvorsitzende Dr. Axel Bernstein ist am  Donnerstagnachmittag verstorben. Der Kreisvorstand und die Freunde der Familie sind fassungslos und voller Trauer. Das Mitgefühl gilt Melanie Bernstein und den Zwillingen  Greta und Carl.

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