Innenminister Hans-Joachim Grote wollte keine Informationen vorenthalten

Ergänzend zur heutigen Pressemitteilung anlässlich der Berichterstattung über eine  Gewalttat in Boostedt erklärt Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote:

„Nicht jedes rechtlich einwandfrei abgelaufene Verfahren ist über jede Kritik erhaben. Im Vorfeld der Veranstaltung in Boostedt haben alle beteiligten Behörden des Innenministeriums mögliche Themen- und Fragenkomplexe erörtert und abgestimmt. Da die Ermittlungen zur innerfamiliären Tat in der Landesunterkunft zu diesem Zeitpunkt bereits bei der Staatsanwaltschaft lagen, wurde ihr dabei ohne böswillige Absicht nicht die Relevanz beigemessen, die durch die nachträgliche Diskussion deutlich geworden ist. Im Nachhinein hätte die Staatsanwaltschaft durch das Innenministerium gebeten werden können, diesen Fall frühzeitig öffentlich zu machen, ohne dass dadurch ihre Stellung als Herrin des Verfahrens in Frage gestellt worden wäre. Dass wir darauf nicht gekommen sind, bedaure ich sehr. Das wollen und werden wir in Zukunft anders machen. Ich betone nochmals, dass wir der Öffentlichkeit und der Gemeinde Boostedt keine Informationen vorenthalten wollten.“

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.